Vorstellung

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Die Burschenschaft Wiking stellt sich vor

Wir, die Burschenschaft Wiking, sind eine Studentenverbindung mit über 90-jähriger Tradition und Sitz in Mödling. Unsere Korporation besteht aus Schülern, Studierenden und Absolventen der Höheren Schulen, Fachhochschulen und Universitäten.

Das Ziel unserer Burschenschaft ist die Heranbildung der studentischen Jugend zu charakterfesten, volksbewussten und mündigen Bürgern unseres Heimatlandes. Wichtig sind uns die Pflege der Wissenschaft, die kulturelle, charakterliche und körperliche Erziehung der Mitglieder und die besondere Förderung der Geselligkeit. Dies wird erreicht durch die Bewahrung der Kameradschaft, Erhaltung volkstümlicher und studentischer Bräuche, durch sportliche Ertüchtigung und durch gesellige Veranstaltungen und Vorträge.

Wir legen Wert auf die Wahrung bestimmter menschlicher und gesellschaftlicher Umgangsformen. Wir sind politisch, aber nicht parteipolitisch tätig. Als politische Gemeinschaft erwarten wir von unseren jungen und alten Bundesbrüdern, dass sie in ihrem täglichen Leben, der burschenschaftlichen Gesinnung folgend, eine bestimmte Haltung einnehmen und aktiv vertreten.

Die Burschenschaft Wiking ist pflichtschlagend und sieht in der Mensur ein erprobtes Mittel der Gemeinschaftsbildung, der Erziehung und der Auslese. Unser Bund bekennt sich zum österreichischen Staat, wehrt sich jedoch gegen den Versuch Österreich aus seiner fast tausendjährigen Zugehörigkeit zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft zu lösen. Unsere Burschenschaft ist Teil der großen burschenschaftlichen Bewegung, die aus der in Jena 1815 gegründeten Burschenbewegung hervorgegangen ist.

Unser Wahlspruch lautet: Einig und frei, furchtlos und treu!

Kneipen

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Als Kneipe bezeichnet man eine traditionelle studentische Feier, die den Kern des geselligen Lebens der Wiking ausmacht. Dennoch gibt es bei solchen Veranstaltungen bestimmte Regeln und Bräuche, die eingehalten werden. Es werden in bestimmten Formen Reden gehalten und Studentenlieder gesungen. Das Kneipgetränk ist meist Bier. Neben den jungen Aktiven kommen zu Kneipveranstaltungen unsere älteren Bundesbrüder (“Alte Herren”), Gäste und Damen.

Der studentische Ausdruck Kneipe ist Mitte des 19. Jahrhunderts in die deutsche Allgemeinsprache als Ausdruck für eine Gaststätte übernommen worden, in der hauptsächlich alkoholische Getränke ausgeschenkt wurden.

In der Regel gibt es einen offiziellen und einen inoffiziellen Teil der Kneipe. Im offiziellen Teil werden die Gäste begrüßt, Reden gehalten und die etwas feierlicheren Lieder gesungen. Im inoffiziellen Teil werden Lieder, meist ausgelassener Art gesungen, die dem ungezwungenen Charakter dieses Festabschnittes entsprechen. Die Sitzordnung löst sich und der Frohsinn steht im Mittelpunkt.


Stiftungsfest auf der Wikingerbude


Kommers (Festkneipe) in der Wiener Hofburg


Stiftungsfestkneipe unserer Kartellburschenschaft
ABB! Suevia zu Coburg

Wikinger werden

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Wikinger werden


“Die feierliche Aufnahme in die Verbindung”

Jeder Schüler einer maturaführenden Schule und jeder Student einer Hochschule oder FH kann nach einer Kennenlernphase den Antrag auf Aufnahme in den äußeren Verband der B! Wiking stellen. Um aufgenommen zu werden, bedarf es einer positiven Einstellung zur Verbindung und einer positiven Abstimmung beim Convent. Zu Beginn wird jedem Interessenten ausreichend Gelegenheit zum Kennenlernen geboten. Die Verbindung schaut sich den Bewerber natürlich ganz genau an; schließlich ist eine Verbindung ein Freundschaftsbund auf Lebenszeit und da muss sichergestellt sein, dass man zueinander passt! Aus der Sicht des Schülers gilt natürlich das Gleiche…  Wir nennen Interessenten “Spefüchse” oder wie früher “Hospitanten” oder auch “Finken”. Nach einer feierlichen Zeremonie wird man zum “Fuchs”.

 

so wird der Fink zum Fuchs” – ein traditionelles Lied

Der Fuchs trägt ein zweifarbiges Band. Die Fuchsenzeit ist wiederum eine Phase, in der beide Seiten überprüfen können, ob sie zueinander passen. Nach der ersten Mensur und einer Burschenprüfung wird der Kandidat endgültig aufgenommen. Das Zerimonell heißt “Burschung”. Er ist nun nicht mehr Fuchs, sondern Bursch und damit Vollmitglied, ausgestattet mit allen Rechten aber auch mit allen Pflichten. Das schwarz-blau-goldene Band wird verliehen…

Bundesbrüderlichkeit

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Bundesbrüder – Freundschaft – Kameradschaft

 Vor mehr als 150 Jahren hat sich bei den Burschenschaften das Lebensbundprinzip entwickelt. Das bedeutet, dass jeder Wikinger auch über das Ende der Schul- und Studienzeit hinaus unseren Farben treu bleibt. Die lebenslange Zugehörigkeit zum Bund einerseits und die ständige Verbundenheit  seiner Mitglieder anderseits, machen das Prinzip des “Lebensbundes” aus.

Innerhalb der Wiking sprechen wir uns untereinander mit “Bundesbruder” an und duzen uns, egal ob junger Schüler oder neunzigjähriger Alter Herr – unabhängig von Alter oder beruflichem Status. Wir sind aber nicht nur eine Studien- und Wertegemeinschaft, sondern auch ein Freundschaftsbund. Gerade die enge persönliche Freundschaft und die Hilfe in allen Lebenslagen sind für uns selbstverständlich.

In Gemeinschaft veranstalten wir geplante und spontane Festivitäten und Unternehmungen, seien es Kneipen, Feiern, Ausflüge, Vorträge oder Besuche anderer Verbindungen.

Mensur

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Mensur

Die Burschenschaft Wiking bekennt sich zum “konservativen” Prinzip und ist somit eine “schlagende Verbindung”. Das bedeutet, dass alle jungen Mitglieder Mensuren fechten müssen. Dieser streng reglementierte Fechtkampf wird, nach alter Tradition, zwischen zwei Mitgliedern verschiedener Studentenverbindungen  ausgetragen.

Beim Fechten geht es nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, darum den Gegner oder sich selbst zu verletzen, sondern um die „aufrechte Teilnahme“ und um das Durchhalten in einer Extremsituation. Ziel ist es, die auferlegten Regeln strikt zu befolgen, Mut, Ausdauer und Selbstbeherrschung zu beweisen und die eigene, korrekte Stellung zu wahren. Man kann die Mensur aber auch sportlich sehen, vielleicht sogar als Mutprobe um die eigene Schwäche zu überwinden, als verbindendes Ritual im Freundeskreis oder als unvergessliches Erlebnis mit “ultimativem Kick”.

Gefochten wird mit einem traditionellen “Korbschläger”. Geeignete Schutzausrüstung, ein strenges Regelwerk (Comment) und die Leitung durch einen erfahrenen Unparteiischen sorgen stets für einen korrekten Ablauf.  Bevor man auf Mensur steigt, wird beim Üben (pauken) darauf geachtet, dass alle Hiebe einwandfrei beherrscht werden. Dafür benötigt man zumindest ein ganzes Semester. Erst nach ausreichender Vorbereitung tritt der Aktive zur Mensur an.

Jede Mensur ist immer wieder eine Herausforderung für die gesamte Verbindung. Es gilt nicht nur den Paukanten zu trainieren, sondern auch die restliche Mensurmannschaft punktgenau auf dieses Ereignis einzustellen. Der Sekundant, der Testant, der Einpauker und der Paukwart müssen ein gemeinsames Team bilden.  Die übrigen Aktiven fiebern mit ihrem Paukanten dem Mensurtermin entgegen. Keine Frage, jede geschlagene Mensur wird in diesem Kreis, oft auch zusammen mit der Gegenseite, gebührend gefeiert!

Studentenwohnhaus

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 Studentenwohnhaus – UVW

Schüler und Studentenwohnhaus in der Brühlerstraße 48

Insgesamt 8 Zimmer mit eigenem Sanitärbereich, Gemeinschaftsküche, Aufenthaltsraum, Garten, Internet, Kabel-TV, etc.

Das Couleurhaus befindet sich unmittelbar neben dem Mödlinger Aquädukt in der Klausen (15 Minuten zur HTL, 3 Minuten zum Stadtzentrum) und dient als Wohnheim für die Aktivitas. Mit einem wunderbaren Aufenthaltsraum, einem Garten und einer Schank, die den Mittelpunkt des Hauses darstellt, ist das Wikingerhaus seit langem ein Hort für alle Mitglieder und Freunde der Burschenschaft. Viele Wikinger haben ihre Studentenzeit in diesem Haus erlebt; gerade deshalb verbindet es bis ins hohe Alter mit seinen schönsten Lebenstagen. Hier finden nicht nur viele interne Veranstaltungen statt, es ist zudem ein Treffpunkt für Geselligkeit, Sport und Spaß.

Wenn Du ein billiges Studentenzimmer für das kommende Semester benötigst, melde Dich einfach bei uns unter:  Kontakt

Wikinger Geschichte

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 Wikinger Geschichte

Fachstudentische Burschenschaft Wiking, gegründet am 22.11.1922

1910 Wurde in Mödling am “Franzisco- Josephinum” ( “Landwirtschaftlich- Technische Mittelschule”) die pennal-deutsche conservative B! GER gegründet. Ihre Farben waren Weiß-Grün-Gold auf Rot.

1921  Durch ein Intrigenspiel eines Alten Herrn der GER, der gleichzeitig Professor an der Schule war, wurde die GER 1921 in eine Guttempler-Loge umgewandelt. Stiller Edgar und Spielfeld, beide geburschte Gerianer, waren jedoch bestrebt, eine nationale Korperation in Mödling aufzubauen.

1922 Vorerst aber schlossen sie sich mit anderen Gleichgesinnten zu einer losen, lebenslustigen Gemeinschaft, der SULFURIA, zusammen. Weiters spielte auch Stillers Bekanntenkreis eine große Rolle. Als Sohn eines evangelischen Pastors stand er dem Evangelischen Frauenverein sehr nahe. Aus beiden vorgenannten Vereinen entstand der EVANGELISCHE TREUE-BUND. So wird also die GER als die Stammkorporation und die SULFURIA und der EVANGELISCHE TREUEBUND als weitere Gründungsvereine angesehen.

Im März 1922 fanden am Eichkogel in der Villa Seidl die ersten ernsteren Treffen zwecks einer Korporationsgründung statt. Im August setzt sich der erste BC zusammen und beschließt, den VEREIN DEUTSCHER FACHSTUDENTEN WIKING zu gründen. Als Farben werden Gold-Grün-Weiß auf Rot, rote Mütze, gewählt. Als Gründungsburschen gelten Stiller, Spielfeld und Schubert Emanuel. Als Gründungsfuchsen melden sich Schwarzrock, Bradi, Rutting, Ulrich, Wildner H. und Schubert F.

Am 1. 9. 1922 findet im Saal des Evangelischen Frauenvereines unter tatkräftiger Mitwirkung des Treuebundes bei Apfelmost das l. Stiftungsfest statt. Bei diesem von 30 Personen besuchten Fest konnte der anwesende Oberlandesgerichtsrat Dr. Walters sen. (gest. 1944) als erster AH der Verbindung gewonnen werden.

Mitte September 1922 wurden die ersten Aktiven (Wildner und Schubert F.) ausgeschlossen. Diese gründeten die Verbindung SULFURIA – GERMANIA mit denselben Farben wie denen der WIKING. Sie wurde von der WIKING nie anerkannt, konnte aber noch bis 1953 neben den fünf anderen Mödlinger K!K! existieren. Dies war auch der Grund, warum die WIKING ihrerseits die Farben änderte.

1923 Im März, nach der Fusionierung mit der p.B! TEUTONIA zu Laxenburg, wird der Name in Verband deutscher Fachstudenten WIKING umbenannt. Farbenänderung auf Schwarz-(Taubengrau)-Blau-Gold auf Weiß, weiße Mütze. Außerdem wird beschlossen, das Jahr 1922 als zweisemestrig zu zählen.

Durch ein Überrumpelungsmanöver gelingt es den AHAH der Mödlinger d.techn.V! RHÄTOGERMANIA am 4. 9. 1923, die Fusion mit der WIKING mit der Auflösung der WIKING durchzuführen. (Dr. Willigens und Ing. Novak). Nachdem ein Anschluß an das Mödlinger Burschenschafterkartell nur kurz gegeben war (Deutsche Tafelrunde, B! Cheruskia, B! Hohenstaufia), trat man auf Grund der Ereignisse mit der RHÄTOGERMANIA auch aus dem Fachstudentenbund aus.

1924 Im April beschließt ein BC treuer Wikinger, unter dem Vorsitz des Aktiven-Sprechers Schwarzrock, die Trennung von der RHÄTOGERMANIA und den Eintritt in den Bund der Vereine (BdV), einer Vereinigung konservativer Fachstudentenschaften.

Anfang 1925 beschließt auch ein ordentlicher Generalconvent die Trennung von der RHÄTOGERMANIA. Die Spannungen mit den Mödlinger K!K!, insbesondere mit dem ak.C! GOTHIA, werden immer größer. Die Keiltätigkeit wird verhindert, dennoch ist die WIKING gesellschaftlich sehr angesehen, korporativ verflacht aber der Einfluß. Ein Teil der Aktivitas wird entlassen. Die ständig kleine Aktivitas sieht sich über Jahre in ständigen finanziellen Schwierigkeiten und ist den permanenten Reibereien mit den Mödlinger K!K!, die fast bis zu Tätlichkeiten führen, ausgesetzt.

Im WS 1927/28 kommt es dann zu einem Säbelduell, laut Bolgar bis zur Kampfunfähigkeit, zwischen den Fechtwarten der TAFELRUNDE und der WIKING. Der FW der WIKING führt auf dem Paukboden der d.p.B! TUROLDIA in Wien ab. Ab diesem Zeitpunkt wird die WIKING in weiten Kreisen voll anerkannt.

1928 erfolgt durch Austragung von sechs anerkannten fliegenden Säbelpartien (scharf) die Aufnahme in den Wiener Waffenring. Die Mitglieder Herlitschka und Moser werden zu Ehrenburschen ernannt.

1929 Im Oktober feiert die WIKING unter Beteiligung von 300 Personen im Mödlinger Brauhof ihr Stiftungsfest mit der Aufführung einer selbstgetexteten und vertonten Bieroper – Faust.

1930 erwirkt AH Dr. Walters bei der NÖ– Landesregierung das Recht, ein Vierfarbenband (Weiß-Schwarz-Blau-Gold) öffentlich zu tragen. 1931 erst wird der Bescheid erteilt. Dennoch werden die WIKINGER von den Mödlinger K!K! weiterhin bei öffentlichem Farbentragen angezeigt.

1932 werden wegen Aktivenmangels die ersten AHAH wieder zu Aktivenchargen ernannt. Am 23. 6. 1933 werden alle Studentenverbindungen verboten. Der Aktivenbetrieb geht aber ohne schriftliche Aufzeichnungen im Geheimen weiter.

1939 Die WIKING existiert unter mehrmaligem Einstellen und Wiedereröffnen des Betriebes. Viele national gesinnte Studenten schließen sich dem illegalen NS-Regime an und die Aktivenzahl nimmt weiter ab.

1938 Trotz Hitlers Verbot von Studentenverbindungen schließt AHx Stiller erst zu Beginn 1939 den Aktivenbetrieb.

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1946 Zwar wurde schon 1946 zwischen den einzelnen überlebenden Wikingern Kontakt aufgenommen, doch hinderte die russische Besatzungsmacht in Mödling engere Beziehungen. In weiterer Folge kam es dann, in den von den westlichen Alliierten besetzten Wiener Bezirken, zu losen Zusammenkünften einiger AHAH.

1949 Im Juli beschlossen die AH Schubert Fritz und Emil, Herlitschka und Niesner, die WIKING wieder ins Leben zu rufen, zuvor jedoch nur als Altherrenschaft. Lose Stiftungskneipen kennzeichnen den weiteren Verlauf.

1952 Am 22. 10.  wird zum 30. Stiftungsfest die offizielle Wiedergründung mit dem Dreifarbenband bekannt gegeben. Weiters wurde der Korporationsname mit Österreichische Fachstudentenschaft Wiking bekannt gegeben. Reger Konventsbetrieb und die Aufnahme des Paukens (deutsch-tief) kennzeichnen die weiteren Semester.

1954 Durch rege Besuchertätigkeit bei anderen Wiener pennalen K!K! kommt es 1954 zu einem Freundschaftskartell mit dem Wiener p.C! WÖLSUNG, welches aber 1956 durch deren Aktivensistierung endet. AH Schmied v. Teja ficht 1953 die erste Nachkriegsmensur gegen das p.C! MARKO-AMELUNGIA.
Ein Ansuchen um Aufnahme in den CDC – Conservativer Delegierten Convent wurde im selben Jahr durch ehemalige Wikinger, die der ak.B! LANGOBARDIA beitreten, verhindert. Bei AH EB Herlitschka wird die Bude im Keller ausgebaut und ein reger Aktivenbetrieb mit neuen Fuchsen stimuliert auch die AHAH.

1954 – 1955 begibt sich die WIKING in den Österreichischen Pennälerring (ÖPR).

1954 Im September nehmen die ersten Nachkriegsaktiven den Aktivenbetrieb auf (Wagner H-, Watzka, Kusatz K., Hagen F., Tasti, Frank, Koller und Schützenberger O.).

Im September 1955 genehmigt der CDC die Aufnahme als hospitierende K!. Schutzburschenschaft ist die fst. B! MARKOMANNIA zu Wien. Am 22. 10. 1955 kommt es zur Umbenennung in Fachstudentische Burschenschaft Wiking.

 

1956 legt die MARKOMANNIA wegen Mehrfachmitgliedschaften einiger Wikinger die SchutzB! zurück – es übernimmt diese die fst.B! SAXO-FRANKONIA. Im Mai 1956 kommt es beim Stiftungsfest der Alten Brünner B! SUEVIA auf deren Ausklang zum Sängerwettstreit bei der Walhalla-Fahrt, die in weiterer Folge tiefe persönliche Kontakte zwischen den einzelnen Mitgliedern schafft.

1958 Bis 1958 erfolgt ein sehr reger Aktivenbetrieb. 1957 geht iaB Watzka, 1958 Libal und 1959 Janschek und Hiedler nach Leoben an die montanistische Hochschule. Sie werden Verkehrsgäste mit Waffenschutz beim ak.C! MONTANIA zu Leoben. Im WS 1959/60 wird unserem iaB Wagner H. wegen reger Mitarbeit in Graz das Ehrenband der b.V! GERMANIA verliehen.

1960 Im Mai kommt es beim Stiftungsfest der SUEVIA in Coburg zur Gründung des GRENZLANDKARTELLS und zur Namensänderung auf Burschenschaft WIKING. Die in Graz studierenden Bundesbrüder Wagner H. und Rothuber übernehmen 1961 die Chargen des Sprechers und des Fuchsmajors bei der b.V! GERMANIA, die im Oktober noch durch den iaB Brunner verstärkt wird.

Der Leobner BC nimmt mit Nossler den ersten Fuchsen in die Zweitaktivitas auf.

1961 Die in Leoben studierenden Bundesbrüder erhalten BC-Gewalt. Die WIKING tritt mit der GOTHIA und der MARKOMANNIA aus dem CDC aus und es wird der Salzburger Delegierten Convent gegründet. In Leoben folgen die nächsten Fuchsen (Zoll und Schroll). Die MONTANIA kündigt den Waffenschutz. In Mödling herrscht reger interner Hader, der zu zahlreichen Rausschmissen aus dem Bund führt.

1963 Am 28. 6. wird die V! WIKING zu Leoben gegründet, wobei im Oktober alle Mödlinger Wikinger von Leoben, auf Grund der Bestimmungen der DBÖ, ihren ehrenvollen Aussprung erhalten. Interne Zwistigkeiten führen bis 1964 zu weiteren Eliminierungen der Mitgliedern und zu einem Verflachen des Aktivenbetriebes, der sich erst 1965 wieder erholt. Bis 1968 folgt dann eine starke Aktivitas, die dann aber in weiterer Folge stark abbaut, sodaß es 1970 zur Sistierung derselben kommt. Eine große Rolle dabei spielt die familiäre Trennung unseres Budenherrn AHEB Herlitschka und das feuerpolizeiliche Verbot die Bude zu beheizen. Ohne Konstante war aber ein Aktivenbetrieb nicht möglich.

1971 Ein zaghafter Aktivenbetrieb mit x  Schüpferling und Fx Wolf beginnt. Im Juni beschließt ein aoGC den Ausbau und teilweisen Kauf einer neuen Bude im Keller des Herzoghofes.

Im Juni 1972 wird die WIKING Leoben eine akademische Burschenschaft und im Oktober feiert die Mödlinger WIKING das 50. Stiftungsfest mit stattlicher Fuchsenanzahl auf der neuen Bude, Freiheitsplatz 7. Der SDC, zu diesem Zeitpunkt aktivenmäßig kaum existent, deckt die Mensurbelange nicht mehr und die WIKING weicht auf die pennalen K!K! in der Nähe aus, die wenigstens deutsch-hoch, aber mit Maske fechten.

1976 sistiert die Aktivitas der akad.B! WIKING.

1978 Am 23. 6. beschließt ein GC der ak.B! WIKING die Fusionierung bzw. Auflösung in die akad.B! CRUXIA zu Leoben – nach 15 Jahren offiziellem, effektiv aber 20-jährigem Bestehen.

1981 konstituiert sich, nach fast einem Jahrzehnt der Untätigkeit, der SDC, wobei sich zur Zeit nur die fst.B! GOTHIA und die B! WIKING aktiv melden können. Es beginnen regelmäßige Grundsatzgespräche – die späteren “Kufsteiner Gespräche” – zur ideologischen Standortbestimmung, Interessensabstimmung und Erarbeitung zukünftiger Tätigkeiten. Trotzdem sind die folgenden Jahre von persönlichen Zerwürfnissen und Orientierungslosigkeit geprägt. Eine hohe Fluktuation innerhalb der Aktivitas ist die Folge. Eine neue Aufgabe wird gesucht.
1989 mietet die Wiking das ehemalige Gasthaus “in der Klausen” , Brühlerstraße 48, und beginnt den Betrieb eines Studentenwohnheimes. Das Haus ist den Wikingern als seinerzeitiges Stammlokal in vielfätiger Erinnerung. Gleichzeitig wird von Alten Herren und Freunden der Wiking der “Unterstützungsverein Ferdinand Watzka” gegründet.

1994 erwirbt dieser UVW “das Haus”, zugleich kommt der Aktivenbetrieb wegen Personalmangels fast zum Erliegen.

1996 Eine neue, junge Generation von Aktiven kann gewonnen werden und vertritt gebührend die Wiking nach Innen und Außen. Es folgen harmonische “aktive” Jahre, zahlreiche Bestimmungsmensuren, Kneipen und Feste.

2001 wird das Haus an externe Betreiber verpachtet. Durch einen Brand in der Tiefgarage, wurde die Bude stark in Mitleidenschaft gezogen. Als Ausweichlokal dient der Dachboden von AH Wagner im Herzoghof.

2002 findet das 80. Stiftungsfest im neu renoviertem Gewerbesaal in Mödling statt. Zugleich ist es das Jahr der großen Verluste. Die tragenden Alten Herren EB Josef  “Pepi” Wagner v. Harald und EB Walter Wolf v. Ragnar sterben unerwartet und hinterlassen in organisatorischer und ideeller Weise eine große Lücke. AH Wolf wird posthum zum Ehrenburschen ernannt. Nach dem Brand in der benachbarten Tiefgarage wird die Bude totalsaniert.

2003 Starke Aktivitas mit teilweise mehr als 10 Aktiven.  Es gibt viele Veranstaltungen, Budenfeste und Kneipen. Die Wiking wird zur Vorsitzenden des CDC gewählt.  1. Hatz seit vielen Jahren.

2004 Zahlreiche Aktive beziehen das Wikingerhauses. Wiedereröffnung des Gastbetriebes in der „Klausen“. Weiterhin starke Aktivitas mit hohem Ansehen bei vielen Bünden.

2007 Etwas kleinerer Aktivbetrieb. 85. Stiftungsfest der Burschenschaft Wiking im Rot- Kreuz -Saal in Mödling.

2008 Nach unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten tritt die Wiking aus dem CDC aus und ist verbandslos. Kleine Aktivitas, jedoch ständiger Aktivbetrieb auf der Bude.

2011 Mit einem gut bestückten Fuchsenstall wird das 100. Stiftungsfest der ABB! Suevia besucht. Im Herbst fand eine große Couleurfahrt nach Brünn statt .

2012 Die Wikingerbude am Freiheitsplatz wird dem Vermieter abgekauft. Eine neue Heimseite wird errichtet. Die Vorbereitungen auf  das 90. Stiftungsfest laufen auf Hochtouren.

2013 Die kleine Aktivitas der Wiking verlegt ihren Hauptsitz von der Bude aufs Wikingerhaus. Die alte Wirtstube wird ausgemalt und saniert. Ziel ist es, ein würdiges Couleurhaus zu errichten, das den Ansprüchen der Burschenschaft genügt und als einziger Treffpunkt der Bundesbrüder dient.

 

 

 

 

 

HTL Mödling

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HTL Mödling

Ein Großteil unserer Bundesbrüder hat die HTL-Mödling absolviert, viele im Anschluss auch ein Hoschschulstudium abgeschlossen. Die Altherrenschaft deckt ein breites Spektrum an Berufen ab – hauptsächlich Techniker, leitende Angestellte, Unternehmer aber auch Lehrkräfte, Professoren, Juristen und Ärzte. Beispielsweise sind aus unseren Reihen zwei HTL Direktoren und einige HTL-Lehrer hervorgegangen. Die Bundesbrüderlichkeit umfasst auch die kollegiale Hilfestellung im späteren Berufsleben. “Ältere Semester” helfen den “jüngeren Semestern” etwaige Startschwierigkeiten leichter zu überwinden. Die B! Wiking ist somit auch ein Netzwerk von Freunden, auf das privat und beruflich zurückgegriffen werden kann.

Wir legen auf eine erfolgreiche Schulausbildung größten Wert, deshalb wird der Schulerfolg auch regelmäßig überprüft. Nachhilfe unter Bundesbrüdern ist eine selbstverständliche Sache, denn letztlich ist ein positiver Abschluss Voraussetzung für den Verbleib in der Wiking…

Höhere Abteilungen – 5-jährig mit Maturaabschluß

Bautechnik – Hochbau
Bautechnik – Holzbau
Bautechnik – Tiefbau
Bautechnik – Umwelttechnik
Elektronik und TechnischeInformatik
Elektrotechnik
Energiesysteme undErneuerbare Energie
Automatisierungs- und Informationstechnik
Maschinenbau -Anlagentechnik
Fahrzeugtechnik
Mechatronik -Präzisionstechnik
Wirtschaftsingenieurwesen
Innenraumgestaltung und Möbelbau
Holztechnik

Fachschulen

Bautechnik mit Betriebspraktikum
Elektronik
Elektrotechnik
Maschinenbau
Kraftfahrzeugbau
Mechatronik
Tischlerei

Kolleg/Aufbaulehrgang

Bautechnik – Hochbau
Bautechnik – Umwelttechnik
Elektronik-Informationstechnologien
Gebäudetechnik
Holztechnik
Innenraumgestaltung und Möbelbau
Innenraumgestaltung und Möbelrestaurierung

Mödling

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Mödling

Seit 90 Jahren ist Mödling Sitz unserer Burschenschaft. Als einer der hier ältesten Vereine, ist uns das Wohl und die gedeihliche Entwicklung unserer Heimatstadt ein großes Anliegen. Umgekehrt unterstützt die Stadtgemeinde Mödling die Burschenschaft Wiking mit einer jährlichen Subvention – wofür wir uns sehr herzlich bedanken! Bei unseren Veranstaltungen besuchen uns regelmäßig Bundesbrüder mit ihren  Familien, sowie Gäste aus Österreich und dem Ausland und tragen so den guten Ruf der Babenbergerstadt mit in ihre Heimat.

Einige Wikinger sind auch aktiv in der Gemeindepolitik tätig. Wir sind stolz darauf, dass aus unseren Reihen bereits ein Bürgermeister und ein Vizebürgermeister hervorgegangen sind.

 

 

Verweise

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Mödling

Die größte Schule Europas im Netz:
http://htl.moedling.at/

Die Stadtgemeinde Mödling:
www.moedling.at

 

Burschenschaft 

Grenzlandkartell
ABB! Suevia zu Coburg

Wissenswertes zum Dachverband der Deutschen Burschenschaft:
www.burschenschaft.de

Schülerverbindungen in Österreich:
www.oepr.co.at

Der Wiener Korporationsring:
www.wkr.at

Wissenswertes über Burschenschaften aus unbedarfter Quelle

Burschenschaft